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Werbeformate / Ad formats

Werbeformate sind das Portfolio an Kreativ- und Auslieferungseinheiten, die eine Marke zu einem kohärenten Kampagnenmix kombinieren kann.

Was sind Werbeformate?

Werbeformate sind die verschiedenen Kreativ- und Auslieferungseinheiten, die eine Marke in einer Kampagne nutzen kann. Dazu gehören Banner, Native-Module, Coupons, Fullscreen-Einheiten, Brand Pages und andere Ausspielungstypen.

Wichtig ist nicht nur die Liste, sondern die Aufgabe jedes einzelnen Formats.

Warum sind Werbeformate wichtig?

Kunden kaufen selten nur ein isoliertes Format. Sie kaufen einen Mix, der über verschiedene Momente und Ziele hinweg zusammenarbeiten soll. Genau deshalb ist die breitere Sicht auf Formate wichtiger als ein einzelnes Werbeformat.

In guten Angeboten hat jedes Format eine klare Aufgabe im Kampagnensystem.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Einige Formate eignen sich besser für Sichtbarkeit, andere für Produkterklärung oder direkte Aktivierung. In Retail Media sollte die Formatwahl daran ausgerichtet sein, wie nah der Nutzer an Planung oder Kauf ist.

Der beste Mix wirkt wie ein System und nicht wie eine lose Sammlung von Slots.

Wie sollte man Werbeformate bewerten?

Hilfreich ist die Betrachtung des jeweiligen Zwecks, des Zusammenspiels der Formate und der Frage, ob der Mix die Kampagnenaufgabe von Awareness bis Action abdeckt. Breitere Display-Advertising-Logik kann dabei relevant bleiben, aber nicht jedes Format sollte über denselben KPI bewertet werden.

FormatrolleBeispielhafte NutzungWie bewerten
SichtbarkeitBanner, Fullscreen, großes PlacementReichweite, Viewability, Markenerinnerung
Angebot erklärenNative-Modul, Brand Page, produktnahes FormatTraffic-Qualität, Kontaktzeit, Reaktion auf Botschaft
AktivierungCoupon, ATL, listennahe EinheitKlick, Add-to-List, Coupon-Aktion, Kosten pro Aktion

Die eigentliche Frage lautet, ob das Formatset strategisch nützlich ist.

Häufige Missverständnisse

  1. Mehr Formate bedeuten nicht automatisch ein besseres Media-Angebot.
  2. Formate sollten nach Rolle und nicht nur nach Neuheit gewählt werden.
  3. Ein Formatmix sollte wie ein System und nicht wie ein Zufallskatalog funktionieren.