Was ist ein Consumer?
Consumer ist der Endnutzer eines Produkts: die Person, die es nutzt, konsumiert oder seine Wirkung erlebt. Der Begriff beschreibt die Beziehung zum Produkt selbst und nicht zwingend zum Kaufakt.
Darum ist der Consumer nicht immer dieselbe Person wie der Shopper.
Warum ist das im FMCG-Bereich wichtig?
In FMCG kommunizieren Marken Produktnutzen oft direkt an den Consumer: Geschmack, Komfort, Sicherheit, Genuss oder Funktion. Die Herausforderung besteht darin, dass die Kaufentscheidung von jemand anderem getroffen werden kann. Wenn Marken diese Rollen nicht trennen, laufen Kommunikation und Kaufverhalten leicht auseinander.
Diese Unterscheidung ist besonders wichtig für Kampagnen, die Branding und Sales miteinander verbinden.
Wie funktioniert das in der Praxis?
Die Consumer-Perspektive ist relevant, wenn eine Marke:
- Produktnutzen erklärt,
- Assoziationen und Präferenz aufbaut,
- ein Versprechen für den Endnutzer formuliert,
- im Alltag des Produktgebrauchs Bedeutung schaffen will.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Kampagne ausschließlich zum Consumer sprechen sollte.
Wie passt das zu Listonic Ads?
In Listonic müssen zwei Perspektiven zusammengeführt werden. Ein Listen-Nutzer verhält sich oft wie ein Shopper, aber das Produkt muss trotzdem für den Consumer Sinn ergeben. Eine gute Kampagne darf daher nicht nur promo-getrieben sein. Sie muss auch erinnern, warum das Produkt gewählt und genutzt werden sollte.
Genau hier treffen Produktkommunikation und Kaufentscheidung aufeinander.
Wie sollte das gemessen werden?
Sinnvolle Prüfsteine sind:
- Reaktion auf das Produktversprechen,
- steigendes Interesse an Marke oder Kategorie,
- Zusammenhang zwischen Botschaft und späterer Wahl,
- ob die Kampagne zur richtigen Rolle spricht: Nutzer, Käufer oder beide.
Häufige Missverständnisse
- Consumer ist nicht der einzige Referenzpunkt einer FMCG-Kampagne.
- Nicht jeder Shopper ist Consumer und umgekehrt.
- Consumer-Kommunikation ohne Verständnis des Kaufmoments bleibt oft unvollständig.
